Aktuelle News
 
Neu im September Wichtige Infos zum Saisonanfang,Training startet wieder am 12.9.23 [weiter...]
12. September 2023
 
Freibadrallye 24.7.2023 Heraufziehende Regenfront mit Gewitter zwang die Verantwortlichen die Outdoor-Veranstaltung nach drinnen zu verlegen. [weiter...]
25. Juli 2023
 
Landauer Sprinter-Treffen Laetitia Bouc gewinnt den 4 x 100m Pokal beim Sprinter-Treffen in Landau a.d. Isar [weiter...]
1. Juli 2023
 
54. DMM Dresden 2.-4.6.2023 Laetitia und Gilbert Bouc starten bei den Deutschen Meisterschaften der Masters in Dresden [weiter...]
1. Juli 2023

Bruchsals Schwimmer waren über Ostern im Trainingslager in Gießen

3. Mai 2011

 

Trainingslagertagebuch

 

Samstag, 23.04.2011:

Auf einem Wettkampf im Sommer 2010 entstand die Idee der Trainer Christoph (Waghäusel), Sabrina (Bruchsal) und Lukas (Nußloch), ein gemeinsames Trainingslager im Jahr 2011 auf die Beine zu stellen. Gesagt, getan. Aufgrund der guten Erfahrungen der Bruchsaler entschieden sich die drei Trainer schnell für Gießen als Ort des Geschehens. So kam es, dass sich 9 Bruchsaler und 12 Waghäusler heute in der Frühe, nämlich um 7.00 Uhr, am Bruchsaler Hauptbahnhof versammelten, um den Weg per Zug nach Gießen anzutreten. Doch Beschweren ob der frühen Stunde war überflüssig, denn dass dieses Trainingslager nichts für Langschläfer werden wird, wird sich spätestens morgen herausstellen. Aber dazu gleich mehr…
Am HBF in Heidelberg komplettierten die 9 Nußlocher dann das 31-Kopf-starke Trainingslagerteam. Auf ging es, ins Abenteuer! Schnell waren wir mit dem ICE nach Frankfurt a.M./West gedüst, von dort mit einem RE nach Gießen und im Anschluss an eine kurze Busfahrt standen wir vor der Jugendherberge in Gießen. Dankenswerter Weise waren unsere Taschen von drei Autofahrern nach Gießen gebracht worden (Vielen Dank an Familie Renschler und Felix!), sodass wir Teilnehmer die Anreise ohne größeren Kräfteverschleiß hinter uns bringen konnten. Nach kurzer Besichtigung der Zimmer in der Jugendherberge ging es für unsere Athleten auch schon gleich in Richtung Schwimmbad. Dort machten wir Bekanntschaft mit den sehr netten Bademeistern und sprangen nach kleineren Problemen mit den hessischen Leinen mit knapper Verspätung in das 50m Becken des Gießener Westbades. Sabrina entlockte den Schwimmern und Schwimmerinnen bei einem koordinativ anspruchsvollen Training ihre vollen Fähigkeiten. Durch die leichte Strömung im hinteren Teil des Beckens wurde auch das folgende Grundlagentraining zu einer Herausforderung, die unsere Schwimmer meistern mussten. Nach ca. 4km im Wasser waren alle froh, als sie am Abend etwas zwischen die Zähne bekamen, auch wenn die Küche nicht gerade mit vorzüglichem Essen überzeugte. Am Abend inszenierte Lukas noch ein paar hochspannende und lehrreiche Kennenlernspiele sowie ein schwieriges Rätsel. Zum Abschluss des Abends spielten wir in der gesamten Gruppe noch Meuchler oder bei anderen auch unter Werwolf bekannt. Ein hoch interessantes Spiel, welches allen Spaß macht. Um 21 Uhr war dann Bettruhe angesagt, weil nämlich in den kommenden Tagen jeden Morgen um 5 Uhr (!) die Wecker klingen werden, da jeweils von 6 bis 8 Uhr die ersten Trainingseinheiten anstehen werden. Nun müssen an dieser Stelle also auch Schluss machen, damit wir noch ein bisschen von dieser Nach haben.

 

Sonntag, 24.04.2011:

Es ist der 2. Tag in Gießen! Morgens um 5.30 Uhr machten wir uns zum Wassertraining bereit. Es war anstrengend, machte aber sehr viel Spaß. Als nach 2 Stunden das Training fertig war, frühstückten wir, da wir alle Hunger bekommen hatten. Anschließend wichtelten wir. Dies war sehr lustig, da einige ihr Geschenk nicht gleich fanden (Pascal). Nachdem Natalie ihn mit „heiß“ und „kalt“ gelotst hatte, fand er es schließlich. Danach spritzte uns Pascal mit seiner neuen Wasserpistole nass! In unserer Freizeit spielten wir, hörten Musik und ruhten uns aus, denn die nächste Wassertrainingseinheit und unsere erste Trockentrainingseinheit in der Turnhalle  standen auf dem Programm. In der Turnhalle spielten wir Kegelfußball und Basketball, welche sehr amüsant und spannend waren. Alle freuten sich auf das Abendessen! Es war sehr gut. Alle zusammen spielten wir dann noch Frisbee.
Müde aber zufrieden fielen wir abends um 9 Uhr ins Bett.

 

Montag, 25.04.2011:

Schon um 04.45 Uhr heute Morgen musste unser 8er-Mädchen-Zimmer schmerzlich erfahren, dass es tatsächlich Schwimmer gibt, die morgens eine dreiviertel Stunde brauchen, um sich fürs anstehende Training hübsch zu machen. Unser Wecker um viertel nach 5 wurde nicht mehr benötigt, das Türenschlagen und von den Hochbetten hüpfen war Wecker genug.
Danach stand um 05.30 Uhr ein weiterer Gang zum Schwimmbad an. Dort wurde einem Teil der Mannschaft eröffnet, das am heutigen Morgen ein Wettkampf im Gießener Schwimmbad ausgetragen wird, es waren 5x 200m zu schwimmen. Nach dem ersten Schock gaben dann aber alle Schwimmer ihr Bestes. Genauso viel Spaß hatte der andere Teil der Mannschaft, der mit den 50x50 zu kämpfen hatte.
Nach dem vielfältigen Frühstuck und fast 2 Stunden Freizeit ging es los … Ab zur Lahn… bzw. – für manche von uns – in die Lahn. Mit dem Bus ging es ab zum Kanuverleih. In 3-er Gruppen, ausgestattet mit Paddel und Schwimmwesten, startete die Tour.
Die idyllische Rundfahrt wurde zunächst nur durch harmlose Kämpfe gegen Paddel, Wasser und Kanu überschattet, und dann ging es richtig los:
Als einige Boote bei herrlichem Sonnenschein und einem leckeren Picknick auf dem Wasser gerade dabei waren, sich zu entspannten, wollte die Besatzung Christoph-Lukas-Johanna schlichtweg einmal die Aussicht eines weiteren Kanus genießen. Doch dessen Besatzung Pascal-Pascal-Alex verstand diesen Versuch „falsch“ und begann auf dem Boot panisch zu werden. Durch die Abwehr der drei Jungs geriet das Boot ins Schwanken und die Meuteraktion endete mit…

…zwei gekenterte zu sinken drohende Kanus,

…zwei verlorenen Wertsachenkanistern, die freundlicherweise von anderen Kanus eingefangen wurden,

…einem untergegangenen Rucksack samt frischer Klamotten,

…etlichem im Wasser treibenden Proviant,

…geflohenen Vierte-Besatzungsmitgliedern auf weiteren Booten,

…und mit der Erfahrung, dass das Freiwasser Ende April noch ganz schön kalt sein kann!

Dieses Manöver und natürlich weitere Bewässerungsversuchen gegeneinander machten diese Kanutour zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Schwimmer und unsere Trainer Christoph, Lukas und Sabrina.
Danach ging es für einen Teil der Gruppe wieder zurück zur JuHe, der Rest (darunter alle Waghäusler und Nusslocher) rundete diesen schönen Ausflug mit einem vom Verein gesponserten Eis ab. Vielen Dank an dieser Stelle dafür!
Mit diesem ging einmal wieder ein wunderschöner Tag im Trainingslager in Gießen zu Ende, auch wenn er für manche mit einem schönen Sonnenbrand gestraft wurde.

 

 

Dienstag, 26.04.2011:

Wie immer klingelte auch am Dienstag der Wecker erneut um fünf Uhr.
Zu früh, wie es sich am Beispiel Christoph zeigte. Nach dem ersten Training torkelte er benommen am Beckenrand entlang und fiel ins Wasser. Freundlicherweise halfen ihm Alex und Pascal aus den Wogen der Wellen =)
Nach diesem schockierenden Ereignis gingen wir frühstücken. Die Tatsache, dass wir eine Stunde später wieder zum nächsten Training gehen mussten, gab unserer Stimmung den Rest.
Allerdings erwies sich das Trockentraining von Lukas als sehr abwechslungsreich.
Sabrina hatte wenig Verständnis und ließ die Bruchsaler einen 5x400 Test schwimmen.
Für die Waghäuseler und Nusslocher war es diesmal (wie immer – Scherz) weniger anstrengend.
Nach der letzten Trainingseinheit waren alle sehr froh, denn es lag eine Menge Freizeit vor uns. Viele experimentierten mit ihrer Sexualität (typisch Schwimmer), andere gaben ihrer Vorbereitung auf das morgige „Supertalent“ den letzten Feinschliff.
Anschließend überzeugte uns die Jugendherberge mit ihrer exquisiten Mahlzeit wieder einmal.

(Dieser Text soll mit Humor gelesen werden)

 

 

Mittwoch, 27.04.2011:

Die Begeisterung beim Aufstehen wird von  Morgen zu Morgen immer größer. Nach einem kleinen Frühstück ging es schon wieder ins Wasser. Die gewünschte 28*50 Meter Lagen Staffel  bereitete allen Schwimmern um 6 Uhr große Freude.
Um halb 9 gab es endlich das lang ersehnte Frühstück. Für das “Neunuhrschläfchen“  blieb leider nur eine halbe Stunde Zeit. Dann ging es schon wieder in die Halle für das gemeinsame Trockentraining. Bei den Reaktions- und Koordinationsübungen blieb der Spaß mal wieder nicht auf der Strecke. Und damit es uns nicht zu langweilig wurde, ging es danach für 2 Stunden erneut ins Wasser.
Nach dem Training beschmierte Pascal Tischler aus Langeweile sein Gesicht mit Filsstiften. Freundlicherweise halfen ihm Kathi und Judith beim Abschminken. Danach wurden die Beiden mit Pascal Breite’s Wasserpistole nassgespritzt.
Das Abendessen war wie immer sehr speziell. Daraufhin konnten einige SchwimmerInnen das Klavierspiel von Lukas genießen.
Somit ging auch der fünfte Tag mit tollen Erlebnissen zu Ende und alle fielen müde und doch glücklich ins Bett.

 

 

Donnerstag, 28.04.2011:

Das Trainingslager ist nun fast vorbei doch wir mussten wie immer sehr früh aufstehen. Das dreier Zimmer verschlaf!!!! (Pascal B. , Jannik , Niclas). Trotzdem kamen sie rechtzeitig.  Der Weg zum Training war wie immer anstrengend. Nach dem harten Training, war der Heimweg noch härter. Zuerst frühstückten wir wie immer sehr viel. Nachdem wir unsere Lunchpakete gerichtet hatten, machten wir uns mit dem Bus auf den Weg zum Mathematikum. Dort nahmen wir viele Informationen über Mathe und Physik auf. Danach gingen wir in ein großen Einkaufszentrum. Wir aßen und kauften uns Eis und Essen. Teilweise wurde auch Kleidung gekauft. Nach dem Lukas schweis gebadete  ein Telefonat führte halfen ihm Pascal, Pascal und Alex mit einer kalten Dusche.  Das Abendessen war wie immer echt lecker =).
Als wir am Ende des Tages die Aufnahmen der Waghäusler Starts anschauten war Christoph schon so benommen , dass er aus Sarah Rolli Sahra Roller machte. Jetzt sitzen wir hier vor Christophs Laptop und wissen nicht weiter. Nun werden wir Fussball (Waghäusel vs. Nußloch). Um 21.00 Uhr ist dann Feierabend gute Nacht =)

Anmerkung der Redaktion: Wir verzichten hier auf sprachliche Korrekturen, um die Genialität dieses Textes zu wahren =D

 

 

Freitag, 29.04.2011:

Ein letztes Mal klingelte am Freitag der Wecker um 5 Uhr.
Nach 2 Stunden Training, einem leckeren und reichhaltigen Frühstück ging es um 10 Uhr wieder einmal zum Trockentraining. Als Abschluss wurde Fuß- oder Basketball gespielt – je nach Vorliebe der Schwimmer.
Danach stand das letzte Training an. Die erste Stunde wurde noch einmal trainiert und so manches spannende Duell ausgeschwommen. Die zweite Stunde stand dann Wasserbasketball auf dem Programm. Dann war „endlich“ Schluss mit Training und alle gingen schnell nach Hause, um vorm befürchteten Gewitter heil und vor allem trocken anzukommen.
In den folgenden 2 Stunden Freizeit wurde noch einmal für das „Supertalent“ geprobt und alles aufgebaut. Auch das Trainerteam gab ihrem Auftritt den letzten Schliff.
Nach dem Abendessen, dass nur wenige in der Jugendherberge zu sich nahmen – der Rest hatte sich Pizza bestellt und verspeiste diese heimlich im Zimmer, um von der JuHe-Leitung nicht erwischt zu werden - stand dann das Abendprogramm an.
Nach einer interessanten Begrüßung durch die Moderatoren, begann das Programm.
Es wurde über „die Lust am Schwimmen“ gesungen, über „Heiko“ ein Gedicht vorgetragen, unglaubliche Zaubertricks vorgeführt, Sketche und Werbung vorgeführt. Außerdem bekamen die Schwimmer Besuch von „Germany´s next Topmodels“ und einem „Special Guest“ aus den USA: Matthew Weiss, den wir in der Jugendherberge kennen gelernt hatten, trug die deutsche Nationalhymne vor. Diese besondere Version wird vielen wohl noch eine Weile im Gedächtnis bleiben J.
Zum Abschluss gaben die Trainer noch ihr „Talent“ zum Besten. Begleitet von Lukas am Klavier sangen Christoph und Sabrina „5m vor mir“, dessen Melodie wohl vielen bekannt war („Im Wagen vor mir“), allerdings war der Text sowohl den Zuhörer, als auch den Sängern nicht wirklich bekannt, so dass es zu einigen Texthängern und Lachern kam.
Nachdem alle Gruppen ihre Talente unter Beweis gestellt hatten, ging der lustige Abend in die Abschlussparty über. Noch einmal wurde viel gelacht und gespielt!
Nach und nach gingen alle müde und erschöpft ins Bett, um die letzte Nacht voll auszukosten. Am letzten Morgen musste nämlich erst um etwa 7 Uhr aufgestanden werden.
Dass die Nacht aber dann doch anders, als erwartet werden sollte, im nächsten Bericht...

So - kurz und knapp die Fortsetzung zu Sabrinas Bericht:

Nach und nach gingen alle müde und erschöpft ins Bett, um die letzte Nacht voll auszukosten. Am letzten Morgen musste nämlich erst um etwa 7 Uhr aufgestanden werden.
Doch gingen wirklich ALLE ins Bett? Nein! Ein kleines Team aus 6 tapferen “Nußhäuslern” powerte sich zunächst beim Becher-Spiel völlig aus, spielte zur Beruhigung anschließend Stadt-Land-Fluss, ehe es von einer geheimen Flucht-Aktion Wind bekam. Sämtliche mitgereisten Schuhe der Trainingslager-Teilnehmer wollten in dieser Nacht fliehen, weil ihnen das frühe Aufstehen und das harte Trockentraining nicht passte. Wie sollten diese Schuhe auch wissen, dass am nächsten Tag schon Abreise war? Schuhe können ja nicht sprechen…
Um diese Flucht zu verhindern, entschlossen sich unsere tapferen Nußhäusler, alle Schuhe aus den Zimmern der Teilnehmer zu holen und im Treppenhaus zu einer langen Schuhkette zusammenzubinden. Um die Schuhe dabei nicht aufzuwecken, aber den Teilnehmern dennoch von der Aktion zu erzählen, entschloss man sich, den anderen Schwimmern geheime Botschaften auf Armen und Beinen zu hinterlassen. Welche geniale Idee!
Da ja aber immer noch erhöhte Fluchtgefahr bestand, verteilten sie zur Sicherheit noch auf 4:00 Uhr gestellte Wecker auf die Zimmer, damit um diese Uhrzeit nochmal nach dem Rechten geschaut werden konnte. Auch hierfür vielen Dank!
Anschließend konnten diese 6 Teilnehmer endlich beruhigt schlafen gehen…

Am nächsten Morgen war Abschied angesagt. Nach einem guten Frühstück gingen Alle in ihre Zimmer um zu packen und diese aufzuräumen. Der ganze Müll der vergangenen Nacht (insgesamt mind. 20 Pizzakartons) musste noch entsorgt werden. Als dies, in Abwesenheit des Jugendherbergsvaters, problemlos über die Bühne ging, trafen sich alle Athleten im Freien für ein gemeinsames Gruppenbild. Im Anschluss daran gab es die erste Tränen, denn der Abschied fiel den Schwimmerinnen nicht so leicht. Mit insgesamt über 40km im Wasser und einer Menge Spaß können wir Trainer wirklich überaus zufrieden sein mit den Leistungen unserer jungen Nachwuchsathleten. Jeder hat sein Bestes gegeben und ohne viel Gejammer das Gießener Becker über 80 000 mal durchschwommen.

Ein großes Lob an alle Schwimmer und Schwimmerinnen von euren Trainern =)