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Deutsche Meisterschaften Masters Freiwasser Gummersbach 21.08.2021

27. August 2021

Vom Bruchsaler Schwimmverein waren zu den Deutschen Meisterschaften der Masters Freiwasser Uwe Heller und Gilbert Bouc gemeldet. Uwe musste kurzfristig absagen, so dass Gilbert alleine nach Gummersbach fuhr. Nach langer Wettkampfpause ging es direkt zu den deutschen Meisterschaften im Freiwasser. Hier im folgenden der Bericht von Gilbert, der eindrucksvoll zeigt, mit welchen Problemen der Wettkampfdurchführung unter Corona-Bedingungen sowohl die Athleten als auch insbesondere die Veranstalter zu kämpfen haben:

Gummersbach, 21.08.2021.
Zusammen mit meiner Tochter Laetitia als Betreuer habe ich mich also am Samstagmorgen auf den Weg gemacht nach Gummersbach zu den Deutschen Meisterschaften Masters Freiwasser 2021 (DMMF). An diesem Wochenende haben die Veranstalter auch gleichzeitig die Mittelrhein Freiwassermeisterschaften ausgerichtet. Bei warmen 22°C und Sonnenschein sind ca. 200 Masters froh darüber, dass endlich wieder schwimmen angesagt ist. Die Deutschen Freiwassermeisterschaften der Masters in der Aggertalsperre nahe Gummersbach haben mit dem Wettbewerb über 2,5km die über eineinhalb Jahre lange Corona-bedingte Wettkampfpause beendet. Die Diskussion über die Wassertemperatur (Neo oder kein Neo) wurde recht schnell durch das Kampfgericht beendet. Es wurden 20,2°C kaltes Wasser gemessen (für manche auch nur recht frisch), also kein Neo erlaubt.

Es gibt zwei Temperaturbereiche für Masters:

  • Für Wassertemperaturen von mindestens 20°C sind lediglich Schwimmanzüge zugelassen.
  • Beträgt die Wassertemperatur zwischen 18°C bis unter 20°C ist es den Athleten freigestellt, einen Schwimmanzug oder einen Neoprenanzug zu tragen.

Die Veranstaltung wurde nach den neuesten Corona Bedingungen abgehalten, Check-in mit LUCA und Kontrolle der 3G.

Ich hatte mich für die 2.500m DM und die 2.500m Mittrhein angemeldet. Meine Tochter hat mir dann auch noch etwas Druck gemacht, dass ich ja schnell schwimmen muss, was bei frischem Wasser, 20,2°C, nicht ganz so einfach ist. Das Einschwimmen hatte schon etwas Überwindung gekostet. Nachdem ich dann noch die riesengroßen Fische entdeckt habe, war es dann mit der guten Laune vorbei. Laetitia haben wir kurzfristig nachgemeldet, was über die 500m Mittelrhein möglich war. Sie war dann auch gleich als Erstes am Start. Gestartet wurde in Wellen, bei den 500m gab es zwei Wellen. Jede Welle wurde mit 1-2 Sekunden Abstand gestartet. Sie konnte auch recht schnell die letzten 10 Schwimmer aus Welle 1 überholen. Leider gab es dann bei der Siegerehrung ein Problem. Da sie in der 2. Welle gestartet ist, hatte sie im Ziel 1:45 mehr auf ihrer Zeit, welche sie dann auf Platz 26 verwies. Nach Reklamation wurde dies dann korrigiert und schwubs war es dann Platz 1.
Ich hoffte dann, dass bei meinem Start alles gut geht. Auch hier gab es Missverständnisse, ich wurde für die Welle 2 aufgerufen und später nochmals für die 5. Welle. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Schiedsrichter ging es also in der letzten Welle auf die Reise von 2 Runden über 1.250m. Das Wasser war sehr trübe und man konnte nicht sehr weit sehen, ca. max. 50cm oder so. Geschmeckt hat es auch nicht sehr gut. Ich habe mich das ganze Rennen über sehr wohl gefühlt, aber die Füße sind langsam etwas gefühllos geworden. Laetitia hat meine Zeiten gestoppt, so dass ich fast zeitgleiche Rundenzeiten hatte. Zumindest hat mich meine Tochter gelobt, was am Morgen noch nicht so vorauszusehen war. Am Ziel angekommen, hat man dann doch gemerkt, dass man anfängt zu frieren/zittern. Zum Glück schien die Sonne und es gab warmen Tee sowie eine Grillwurst, so dass sich der Körper schnell regeneriert hat. Leider mussten wir dann sehr lange auf das Ergebnis warten. Wir saßen mit den 2 Masters der SGR Karlsruhe zusammen, so dass es nicht ganz so langweilig war. Das Starten in Wellen mit Zeitversatz hat dann doch einige Probleme bereitet, wie z.B. falschen Zeiten und/oder fehlenden Teilnehmern. Leider suchte man dann über Stunden noch einen Teilnehmer aus meiner AK50. Diese hat den Wettkampf verlassen, ohne sich abzumelden, bzw. aus LUCA auszuchecken. Solange konnte ein Ergebnis erstellt werden. Mittlerweile war es dann schon 19.00 Uhr und der Veranstalter hat mitgeteilt, dass es keine Siegerehrungen mehr gibt. Wir sind dann mit den anderen zum Abendessen gegangen. Der rheinische Sauerbraten war sehr gut und hat das vergebliche Warten auf das Ergebnis vergessen lassen. Um Mitternacht waren wir dann wieder daheim. Dann war auch das Ergebnis online, Tochter und Vater haben die Mittelrhein gerockt.

Mittelrhein Freiwasser Meisterschaften:
Platz 1    AK50    Gilbert
Platz 1    Junioren + Offene Wertung Laetitia

Deutsche Meisterschaften:
Platz 5     AK50    Gilbert

Gilbert hat auch noch zwei Bilder mitgebracht:



Wettkampf-Protokoll